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Schwangerschaftsprobleme

Während der Schwangerschaft verändert sich viel in deinem Körper. Durch Hormone und das Wachstum deines Babys können verschiedene Beschwerden auftreten. Viele dieser Beschwerden gehören dazu, aber das bedeutet nicht, dass du damit leben musst. Sprich sie ruhig während einer Kontrolle an.

Übelkeit

Übelkeit tritt vor allem in den ersten Monaten auf und hängt mit hormonellen Veränderungen zusammen.

Was helfen kann:
  • Kleine Mengen essen, aber regelmäßig 
  • Etwas essen, bevor du morgens aufstehst 
  • Ausreichend trinken 
  • Ingwertee oder Ingwerkapseln ausprobieren 

Bleibt die Übelkeit stark? Nimm dann Kontakt mit uns auf.

Müdigkeit

Dein Körper arbeitet hart, um dein Baby wachsen zu lassen. Vor allem am Anfang kannst du dich dadurch besonders müde fühlen.

Was helfen kann:
  • Auf deinen Körper hören und zusätzliche Ruhe nehmen 
  • Ein regelmäßigen Schlafrhythmus einhalten 
  • Täglich draußen sein 

Becken- und Rückenschmerzen

Durch Schwangerschaftshormone werden Bänder und Gelenke weicher, was Beschwerden im Becken oder im unteren Rücken hervorrufen kann.

Was helfen kann:
  • Aktivität und Ruhe abwechseln 
  • Auf deine Haltung achten 
  • Schweres Heben vermeiden 
  • In Bewegung bleiben, aber ruhig 

Bei anhaltenden Beschwerden kann ein Beckenphysiotherapeut Unterstützung bieten.
Magensäure

Durch das Wachstum der Gebärmutter und das Lockern des Magenschließmuskels kann Magensäure leichter nach oben kommen.

Was helfen kann:
  • Kleine Portionen essen 
  • Nicht kurz vor dem Schlafen essen 
  • Das Kopfende deines Bettes etwas erhöhen 
  • Fette oder scharfe Speisen einschränken 

Harte Bäuche

Harte Bäuche sind Kontraktionen der Gebärmutter, oft als Reaktion auf Stress oder Anstrengung.

Was helfen kann:
  • Ruhe nehmen, wenn du sie fühlst 
  • Ausreichend trinken 
  • Kurz sitzen oder liegen 

Wasseransammlungen

Während der Schwangerschaft hält dein Körper mehr Flüssigkeit, oft in Händen, Füßen und Knöcheln.

Was helfen kann:
  • Deine Beine regelmäßig hochlegen 
  • In Bewegung bleiben 
  • Nicht zu lange stehen 

Beinkrämpfe

Beinkrämpfe treten oft nachts auf und hängen mit Veränderungen in den Muskeln und der Blutzirkulation zusammen.

Was helfen kann:
  • Die Wadenmuskulatur vorsichtig dehnen 
  • Ausreichend trinken 
  • Tagsüber regelmäßig bewegen 

Bänderbeschwerden

Bänderbeschwerden entstehen, weil sich die Bänder um die Gebärmutter während des Wachstums dehnen.

Was helfen kann:
  • Langsam bewegen und plötzliche Bewegungen vermeiden 
  • Bei Schmerzen kurz sitzen oder liegen 
  • Eventuell einen unterstützenden Bauchverband 

Schwindel

Durch Veränderungen im Blutkreislauf und Blutdruck kannst du dich manchmal schwindelig fühlen.

Was helfen kann:
  • Langsam aufstehen 
  • Regelmäßig essen und trinken 
  • Bei Beschwerden kurz sitzen oder liegen 

Verstopfung

Durch hormonelle Veränderungen arbeiten deine Därme langsamer, was zu Verstopfung führen kann.

Was helfen kann:
  • Ballaststoffreiche Ernährung (Obst, Gemüse, Vollkornprodukte) 
  • Ausreichend trinken 
  • Regelmäßig bewegen 

Krampfadern

Durch den Anstieg von Blut und Druck auf die Blutgefäße können Krampfadern in den Beinen oder im Genitalbereich entstehen.

Was helfen kann:
  • Regelmäßig bewegen 
  • Die Beine hochlegen 
  • Nicht zu lange stehen 
  • Eventuell Kompressionsstrümpfe tragen 

Kribbelnde oder taube Hände

Durch das Halten von Flüssigkeit kann Druck auf Nerven entstehen, was Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl verursachen kann, besonders nachts.

Was helfen kann:
  • Deinen Händen und Handgelenken Ruhe gönnen 
  • Eventuell eine Handgelenkschiene tragen 
  • Regelmäßig bewegen und lockern 

Diese Beschwerden verschwinden meist nach der Geburt von selbst.

Zum Schluss

Hast du Zweifel oder plagen dich viele Beschwerden? Gehe nicht damit um. Während der Kontrollen schauen wir gerne mit dir und denken gemeinsam nach, was dir helfen kann.